HERMA - Historie

Die Gründung

Heinrich Hermann, 1870 in Stuttgart geboren, Gründer von HERMA, Familienvater und gläubiger Christ, war Unternehmer mit Leib und Seele. Ausgestattet mit visionärem Gespür, bereit, hart zu arbeiten und Risiken einzugehen. Diesem Heinrich Hermann verdanken wir heute HERMA.


1906

„Die ersten Etiketten verkaufte ich Anfang Februar an Daimler“ - Mit diesen Worten schildert Unternehmensgründer Heinrich Hermann (im Bild mit seiner Frau Christine), wie alles begann. 1906 macht sich Hermann im Alter von 30 Jahren mit zwei Mitarbeitern im Druckereigewerbe selbstständig und wittert große Chancen in der Fabrikation von geprägten Etiketten und Warenanhängern. Schließlich forderte das damals rasch wachsende Angebot industriell gefertigter Waren neue Mittel zur Aus- und Kennzeichnung.


1910

Anhängesiegel und Wurstringe kommen ins Angebot. Das junge Unternehmen befindet sich auf Erfolgskurs. Bald ist die Werkstatt für die inzwischen 29 Mitarbeiter zu klein; man baut ein neues Gebäude in der Ulmer Straße 300 auf dem es selbstbewusst heißt: „Hch. Hermann, Etikettenfabrik und Buchdruckerei“.


1913

Geprägte Etiketten sind europaweit im Kommen.
In England wird die erste Auslandsvertretung eröffnet.


1914-1924

Mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges erlebt der Betrieb eine schwere Belastungsprobe. 1915 wird Heinrich Hermann eingezogen. Seine Frau Christine führt nun das Geschäft, dessen Sortiment um Feldpostartikel ergänzt wird. Es gelingt, das Unternehmen trotz der schwierigen Umstände zu halten und nach dem Krieg neu auszurichten. In diesem Zuge entsteht das Segelschiff-Signet als ein erstes Markenzeichen.

In den lähmenden Jahren der Inflation erlebt das Unternehmen einen spürbaren Aufschwung – aufgrund neuer Produktideen, wie z. B. Schnellfeuchter, Nadeletiketten und Kleberollen. Die werden zum Teil auf selbst entwickelten und selbst gebauten Maschinen produziert. So wächst das Maschinenbau-Know-how parallel zur Unternehmensentwicklung.


1926

Fotografieren entwickelt sich allmählich zum Hobby für jedermann. Mit der Fotoecke „Transparol“, die aufgrund der durchsichtigen Einstecktasche nahezu unsichtbar ist, schafft Hermann schließlich jenen Meilenstein, der das Wachstum des Unternehmens über Jahre maßgeblich beeinflussen sollte. 1935 erzielt das Unternehmen mit diesem Produkt die Hälfte seines Umsatzes.


1928

Als Patriarch und klassischer württem-bergischer Protestant ruft Hermann eine Unterstützungskasse ins Leben, „die eine Gewährung von Zuschüssen an alle Arbeitnehmer vorsieht, welche infolge Krankheit, Alter, Invalidität oder eines Unfalls in eine unverschuldete Notlage gekommen sind“. Für ein Unternehmen mit gerade einmal 120 Mitarbeitern ist das keine Selbstverständlichkeit. Sein soziales Engagement geht über das rein Finanzielle weit hinaus: Ende der 20er Jahre erreicht er durch beharrliche Intervention bei den Behörden den Bau einer Ganztags-Kinderkrippe in Wangen, die bis heute besteht.


1929

„Clipfix“, ein neuartiger Verpackungsverschluss aus Papier
mit Drahteinlage, sorgt für weitere Umsatzsteigerung.


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