HERMA - Historie

Expansion und Internationalisierung

1971-1978

Mit der forcierten Internationalisierung des Unternehmens hatte sich 1971 in Frankreich die Tochterfirma HERMA France etabliert. 1978 nehmen in Österreich und Belgien eigene Tochtergesellschaften die Arbeit auf.


1976

Heinrich Hermann geht in den Ruhestand. Als sein Nachfolger leitet Werner Röhm (rechts im Bild), ein familiennaher Fremdmanager, zunächst gemeinsam mit Werner Hermann das Unternehmen. In den 30 Jahren unter Röhms Führung entwickelt sich das Stuttgarter Traditionsunternehmen zum international erfolgreich operierenden, technologieführenden Spezialisten für Selbstklebetechnik.


1982

Auch Werner Hermann zieht sich aus der operativen Führung des Unternehmens zurück. Werner Röhm übernimmt die alleinige Geschäftsführung und installiert einen festen Leitungskreis, um die wichtigsten Führungskräfte an allen zentralen Entscheidungen zu beteiligen. Bereits Ende der 70er Jahre war HERMA in eine GmbH & Co. KG umgewandelt worden.


1985-1987

PC und Laserkopierer halten Einzug im Büro. Mit dem Auszeichnungsgerät ESC 12/18 (im Bild) beschleunigt HERMA Verarbeitung und Druck von Daten auf Etiketten und dank HERMA Laser-print lassen sich Etiketten jetzt schnell und rationell drucken.


1989

In Deizisau wird das 1971 errichtete Gebäude erweitert und erhält damit weitgehend das heutige Erscheinungsbild.


1991

HERMA gründet in Haverhill/Großbritannien eine eigene Tochtergesellschaft für den Bau und Vertrieb von Etikettiermaschinen. Im Jahr 2000 wird in Newbury unter anderem ein Schneidezentrum für Haftmaterial gegründet. Beide Bereiche werden dann in der Tochtergesellschaft HERMA UK zusammengefasst.


1992-1994

HERMA gibt sich verbindliche Unternehmens-Leitbilder. Das ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal in großen Konzernen selbstverständlich. 1994 werden alle Sparten nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.


1993

Nach fast dreijähriger Bauzeit weiht HERMA eines der modernsten Blocklager Europas für den Geschäftsbereich Haftmaterial in Filderstadt-Bonlanden ein.


1995

HERMA festigt seinen Ruf als innovationsfreudiges Unternehmen. Als weltweit wohl erster Haftbeschichter setzt das Unternehmen UV-Acrylathaftkleber ein. Er ist ein neuer innovativer Problemlöser bei schwer zu etikettierenden Untergrundmaterialien oder extremen äußeren Bedingungen, z. B. bei der Kennzeichnung von Gefahrgütern, sehr heißen Chemiefässern und Behältern, die mit Meerwasser in Berührung kommen.


1998

Betriebswirtschaftliche Transparenz wird auch bei einem wachsenden Mittelständler immer wichtiger. Vor diesem Hintergrund führt HERMA SAP ein. Es wird ein Projekt, das mit großen Investitionen und hohem personellen Aufwand verbunden ist. Aber die neuen Möglichkeiten einer transparenten zukunftsfähigen Kostenrechnung und Planung sollen sich schon bald auszahlen.


1999

Als wahrscheinlich Erster in der Branche beschichtet HERMA mit einem Curtain Coater. Mit der „Vorhang”-Beschichtung gelingt ein Quantensprung bei der Fertigungsgeschwindigkeit.


Aktuelle Meldungen

11.04.2016
International ein Plus von fast 20 Prozent

28.01.2016
HERMA investiert 100 Millionen Euro in Filderstadt

08.12.2015
Prognose für 2015 anlässlich Betriebsversammlung