Pressemitteilungen Geschäftsbereich Etiketten

Klimaneutrale Standardetiketten

01. Februar 2011

Erstmals klimaneutrale Standardetiketten vorgestellt / Ausgleich der Treibhausgase aus Produktions- und Lieferkette / Klima-schutzprojekt mit renommierter Stiftung myclimate

„Aktuellen Studien zufolge fordern mehr als 70 Prozent der Verbraucher klimaneutrale Artikel. Mit HERMA PREMIUM bieten wir wohl als weltweit erster Hersteller entsprechende Etiketten.“ HERMA Geschäfts-führer Sven Schneller.

Als weltweit wahrscheinlich erster Hersteller bietet HERMA jetzt klima­neutrale Standardetiketten. Die in der Produktions- und Lieferkette anfallenden Treibhausgase (THG) der neuen HERMA PREMIUM Etiketten werden in einem Klimaschutzprojekt von myclimate vollständig ausgeglichen. „Unseres Wissens nach ist HERMA der erste Etikettenhersteller überhaupt, der Etiketten  klimaneutral produziert und distribuiert“, sagt Stefan Baumeister, Geschäfts­führer myclimate Deutschland gGmbH. Kompensiert werden THG-Emissionen wie Kohlen­stoff­dioxid, Methan und Distickstoffoxid, die von der Herstellung des Papiers über Etikettenproduktion und Distribution bis hin zur Entsorgung von
HERMA PREMIUM Etiketten anfallen. Bei der Berechnung der anfallenden Emissionen werden u. a. die verbrauchte Energie in Form von Strom, Wärme und Treibstoff sowie die verwendeten Materialien zugrunde gelegt. „Pro A4-Etiketten­bogen fallen je nach Verpackungsgröße zwischen 22 und 32 g Treibhaus­gase an“, weiß Baumeister. 

Kooperation mit renommierter StiftungKompensiert werden die anfallenden Treibhausgase durch ein Solarprojekt in Äthiopien. In ländlichen Gebieten soll die Beleuchtung künftig mit Solarlampen statt wie bisher mit Kerosin­­lampen erfolgen. Das Ziel lautet, damit jährlich rund 50.000 Tonnen an Kohlendioxid bzw. an Kohlendioxid-Äquivalenten einzusparen. Das entspricht in Deutschland immerhin dem jährlichen Durchschnittsverbrauch einer 5.000 Einwohner-Gemeinde. Photovoltaik soll jedoch nicht nur helfen, Treibhausgase zu reduzieren. „Es geht auch darum, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern – ein wichtiger Aspekt beim Thema Nachhaltigkeit“, erläutert HERMA Geschäftsführer Sven Schneller. „Damit dieses Versprechen auch wirklich erreicht wird, haben wir uns für eine Zusammenarbeit mit myclimate entschieden.“ Nach dem Urteil unabhängiger Studien gehört die Organisation weltweit zu den führenden Kompensationsanbietern. Die gemeinnützige Stiftung erfüllt strengste Qualitätsan­forde­rungen gemäß CDM und Gold Standards. Die von ihr erzielten Emissionssenkungen werden regelmäßig durch UN-anerkannte Zertifizierungsorganisationen wie TÜV, SGS und DNV verifiziert.

Etiketten rundum umweltfreundlichHERMA PREMIUM Etiketten sind aber nicht nur aufgrund ihrer Klimaneutralität umweltfreundlich. Sie werden zudem an einem einzigen Standort und auf einer Beschichtungs­anlage gefertigt, die mit Blick auf Energie­effizienz, Wärmerück­gewinnung und Abfallve­r­meidung besonders nachhaltige Zeichen setzt. Ihr Etikettenpapier ist PEFC-zertifiziert, chlorfrei gebleicht sowie säurefrei und der Haftkleber lösemittelfrei. „Verbraucher erwarten heute, dass bei allen Produkten umweltrelevante Aspekte berücksichtigt werden, und nicht nur bei den ‚ökologischen Nischenprodukten‘ wie noch vor 20 Jahren“, ist sich Schneller sicher. „Immerhin fordern aktuellen Studien zufolge mehr als 70 Prozent der Verbraucher klimaneutrale Artikel, und 44 Prozent bevorzugen Marken, die entsprechende Angebote machen“.

Über myclimatemyclimate ist aus einem gemeinsamen Projekt von Professoren und Studenten der ETH Zürich im Jahr 2002 entstanden. Die 40 Mitarbeiter umfassende Non-Profit-Stiftung gehört heute weltweit zu den führenden Anbietern von Klimabildung, Carbon Management Services sowie Kompensation von THG-Emissionen durch Klimaschutz­projekte. Diese werden nach den derzeit striktesten national und international anerkannten Projektstandards (CDM, Gold Standard) umgesetzt. Im Jahr 2009 erzielte myclimate mit weltweit 34 Klimaschutzprojekten eine  Emissionsreduktion von rund 300.000 Tonnen CO2. Dies entspricht einer Steigerung des Kompensationsvolumens um beinahe 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als gemeinnützige Stiftung garantiert myclimate, dass mindestens 80 Prozent der Kompen­sations­zahlungen auch tatsächlich in Klimaschutz­projekte fließen.

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