Pressemitteilungen Geschäftsbereich Haftmaterial

Migration unter der Bestimmungsgrenze

10. Januar 2017

• Beim neuen Pharmahaftkleber 63Mps kann die ISEGA in Tests gemäß der Europäischen Norm EN 1186 praktisch keine Migration durch kritische PE-Folien nachweisen.
• Das ist von großer Bedeutung: Pharmahersteller ersetzen zunehmend Glas- durch Kunststoffbehälter aus HDPE und LDPE, die keine funktionellen Barriere-Eigenschaften haben.

Kunststoffbehälter aus HDPE oder LDPE ersetzen bei Arzneimitteln zunehmend Glasbehälter – das Migrationsrisiko steigt dadurch enorm. Der neue Pharmaetiketten-Haftkleber 63Mps von HERMA erweist sich als extrem migrationssicher.

Beim neuen Pharmaetiketten-Haftkleber HERMAperfectStick (63Mps) findet eine Migration durch die weitverbreiteten PE-Kunststoffe hindurch praktisch nicht statt. In standardisierten Tests gemäß der Europäischen Norm EN 1186 erzielte der Haftkleber überragende Ergebnisse: Bei den jetzt abgeschlossenen Tests des Prüfinstituts ISEGA lagen die Migrationswerte unter der Bestimmungsgrenze. „Die in diesen Tests eingesetzte Folie aus Polyethylen (PE) ist extrem dünn und damit eigentlich besonders migrationsanfällig. Dass wir mit dem 63Mps geringe Migrationswerte erzielen, haben wir erwartet. Dass wir aber unter diesen Bedingungen mit dem 63Mps derart gute Werte erzielen und eine Migration nicht nachweisbar ist, ist selbst für uns eine kleine Sensation“, betont HERMA Entwicklungschef Dr. Ulli Nägele.

Sicherheit auch ohne Barriere-Schicht
Die hervorragenden Migrationswerte sind von großer Bedeutung für Etikettenlösungen im Pharmabereich. Denn immer mehr Pharmahersteller stellen von Glas- auf Kunststoffbehälter um. „PE ist dafür der weltweit mit Abstand am häufigsten verwendete Standard-Kunststoff“, erläutert Dr. Nägele. Denn HDPE- und LDPE-Kunststoffe bieten gegenüber Glas viele Vorteile im Hinblick auf Kosten, Transport und Sicherheit. Mit dieser Umstellung steigt jedoch das Migrationsrisiko enorm: Die PE-Kunststoffe haben – anders als etwa Glas – häufig keine funktionellen Barriere-Eigenschaften. Mit dem Pharmahaftkleber 63Mps sind Etikettendrucker und -verwender nun auf der sicheren Seite: „Die meisten Pharmaverpackungen aus Kunststoff sind sehr viel dicker als die dünnen PE-Folien, die im Test verwendet wurden. Daraus resultiert eine noch größere Sicherheit in der Praxis“, so Dr. Nägele. Die Basis für den migrationssicheren Haftklebstoff bildet die Mehrschichttechnologie, die HERMA als ein Pionier der Branche vorangetrieben hat.

Zuverlässig bei kleinste Radien und in kühlen Umgebungen
Der Pharmahaftkleber 63Mps bietet darüber hinaus weitere Vorteile, die ihn in Kombination mit seiner Migrationssicherheit wahrscheinlich einzigartig machen: Er meistert selbst kleinste Radien zuverlässig. Bei Röhrchen, Fläschchen und Ampullen verringert er deutlich das Risiko, dass sich Etiketten aufgrund der starken Rückstellkräfte unbeabsichtigt aufstellen. Dank seiner exzellenten Anfangshaftung ist er auch optimal geeignet für die Etikettierung in kühlen Umgebungen sowie für das Applizieren in Highspeed-Anlagen. Erhältlich ist der neue Haftkleber 63Mps in Kombination mit einer breiten Palette an weißen Papier- und Folienmaterialien, darunter auch Materialien, die aufgrund ihrer hohen Geschmeidigkeit eine zuverlässige Rundverklebung optimal unterstützen.

Downloads

Ansprechpartner

Carapetyan & Krämer
International Marketing Communications
An der Theisenmühle 1
63303 Dreieich
Telefon: +49 (0) 6103/6092-0
Telefax: +49 (0) 6103/6092-0
info[at]carapetyan.com

Ansprechpartner

Für weiterführende Fragen steht Ihnen als Journalist oder Redakteur unsere Presseagentur gerne zur Verfügung:

Carapetyan & Krämer
International Marketing Communications
An der Theisenmühle 1
D - 63303 Dreieich

Telefon: +49 (0) 6103/6092-0
Telefax: +49 (0) 6103/6092-60

info[at]carapetyan.com

Aktuelle Meldungen

21.08.2018
Rollen wie die Jumbos

31.07.2018
Tor auf – für rund 100 Karriere-Chancen

23.04.2018
Neues Werk für Haftmaterial