Pressemitteilungen Geschäftsbereich Haftmaterial

Sicherer bestellen, komfortabler abwickeln

28. Februar 2018

• Der belgische Etikettendrucker Conti-Label nutzt die EDI-Anbindung bei HERMA Haftmaterial für den direkten und automatisierten Datenaustausch.
• Zum ersten Mal wird dabei mit der ERP-Software CERM eine Haftmaterial-Bestellung komplett über EDI-verarbeitbare Nachrichten abgewickelt – einschließlich der Rechnungen.

Die Weichen auf Effizienz stellen: Mit der EDI-Anbindung macht der HERMA Geschäftsbereich Haftmaterial Bestellungen für Kunden bequemer und sicherer.

Der Haftmaterialspezialist HERMA und der belgische Etikettendrucker Conti-Label haben ein neues Kapitel bei der automatischen Disposition von Haftmaterial aufgeschlagen. Zum ersten Mal wird mit der ERP-Software CERM ein Bestellvorgang komplett über EDI-verarbeitbare Nachrichten abgewickelt: von der Materialbestellung über die Auftragsbestätigung und den Lieferschein bis zur Rechnung. CERM ist ein in der Branche weit verbreitetes Warenwirtschaftssystem, das von dem gleichnamigen belgischen Softwareunternehmen entwickelt wurde. Über eine spezielle Schnittstelle kann Conti-Label damit direkt mit dem HERMA Bestell- und Auftragssystem kommunizieren. „Für uns ist das ein deutliches Plus an Effizienz und Komfort“, sagt Inge Pauwels, Geschäftsführerin bei Conti-Label. „Unsere Mitarbeiter aus den Abteilungen Einkauf, Wareneingang, Produktion und Buchhaltung können alle Aufträge unter der für sie bislang gewohnten Software-Umgebung abwickeln.“ Conti-Label nutzt CERM und die EDI-Anbindung bereits seit mehreren Jahren bei diversen Lieferanten – im Falle von HERMA jedoch nun erstmals, um auch Rechnungen gleich im System zu übernehmen. „So können unsere Mitarbeiter nun noch einfacher HERMA Produkte auf Knopfdruck bestellen.“ Hierbei wird die Bestellung automatisch versendet und bestätigt. Versanddetails inklusive Rollen-IDs und exakten genangaben werden direkt an das Warenwirtschaftssystem von Conti-Label gesendet. Der Empfang der Rechnung erfolgt ebenso automatisch: Der HERMA Server sendet die Rechnung über eine standardisierte EDI-Nachricht „Invoice“. Nach Erhalt der Rechnungsnachricht wird der Import von Eingangsrechnungen automatisch im Hintergrund gestartet. „Die sehr umfassende Integrationsfunktion führt dabei zu einer erheblichen Zeitersparnis, sodass unsere Mitarbeiter sich wieder auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. Unsere ohnehin schon gute Zusammenarbeit mit HERMA ist damit noch weiter optimiert worden“, kommentiert Pauwels. Dank präziser Informationen in Echtzeit erhöht sich bei Conti-Label die Effizienz im gesamten Unternehmen.
 
Reibungslose Kommunikation ohne Medienbruch
Die Basis für die Anbindung bildet das ERP-System von CERM. Seit 1983 arbeitet das Unternehmen eng mit Kunden zusammen, um durch die Bereitstellung von Dienstleistungen und Produktinnovationen deren Betriebsabläufe zu verbessern und ihre Rentabilität zu steigern. Peter Dhondt, Direktor für Geschäftsentwicklung und Vertrieb bei CERM: „Mit einem Mausklick von der Online-Bestellung bis zur Auslieferung: Das ist das Ziel der Etikettendruckindustrie. Conti-Label und HERMA zeigen hier vorbildlich, was inzwischen möglich ist.“

Schneller und einfacher Bestellprozess
Die Anbindung des Warenwirtschaftssystems von Conti-Label an das HERMA-eigene Bestell- und Auftragssystem von SAP erweist sich damit als voller Erfolg. Der gesamte Bestellprozess bis hin zur Rechnungsabwicklung kann nun wesentlich schneller erfolgen und einfacher abgewickelt werden. „Die Mitarbeiter von Conti-Label können auf einen Blick den Status aller Bestellungen erkennen. Wir arbeiten darauf hin, dass sich dieser elektronischen Bestellmöglichkeit zukünftig noch mehr Etikettendruckereien anschließen werden“, kommentiert Klaus Keller, verantwortlich für die komfortable EDI-Anbindung bei HERMA Haftmaterial. Die Anbindung an andere gängige IT-Systeme ist momentan in Planung. Damit bietet der HERMA Geschäftsbereich Haftmaterial seinen Kunden künftig ein noch breiteres Instrumentarium zur gemeinsamen Prozessabwicklung. Keller erklärt: „Im täglichen Geschäftsverkehr fallen eine Vielzahl von unterschiedlichen Dokumenten an. Dies ist insbesondere bei häufig wiederkehrenden Prozessen, wie zum Beispiel bei Bestellungen und Lieferungen, der Fall. Hier kommt es oft zu Medienbrüchen, was Zeit und Geld kostet. Darüber hinaus können bei der manuellen Bearbeitung und Eingabe Fehler unterlaufen. Die spezielle Schnittstelle beschleunigt diese Prozesse durch Automatisierung und gestaltet sie effizienter.“

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