Pressemitteilungen Geschäftsbereich Industrieetiketten

Beständige Etiketten für unvergängliche Kerzen

29. November 2017

• Der Verpackungsspezialist LINHARDT setzt beim Kennzeichnen eines einzigartigen Ölkerzensystems auf spezielle Folienetiketten und eine Etikettieranlage von HERMA.
• Haftkleber, Etiketten und Druckbild zeichnen sich dabei besonders durch ihre chemische Resistenz aus.
• Das Gesamtsystem bewältigt problemlos verschiedene Behältergrößen und appliziert die Etiketten äußerst präzise.

Die Kerzolin-Behälter werden beim Hersteller mit einer HERMA Systemlösung gekennzeichnet – diese umfasst eine Etikettiermaschine, Folienetiketten und einen starken Haftkleber.

Es verbreitet das Licht und die Atmosphäre einer Kerze, ist jedoch keine: Das von der Firma Towe entwickelte Lichtsystem „Kerzolin“ für den Hotel- und Gastronomiebereich besteht aus einem kerzenförmigen Aluminiumbehälter, der mit hoch raffiniertem Weißöl gefüllt und mit einem Spezialdocht versehen ist – gegenüber herkömmlichen Kerzen bietet es eine längere Brenndauer sowie deutlich mehr Sicherheit und Komfort. Die Aluminiumbehälter, die noch dekorativ ummantelt werden, fertigt der Verpackungsspezialist LINHARDT aus dem niederbayerischen Viechtach. Um mehr Flexibilität bei der Fertigung von länderspezifischen Kleinserien zu erhalten, lautete das Ziel, die Kennzeichnung der Kerzolin-Hülsen von Direktbedruckung auf Etiketten umzustellen. „Wir suchten dafür einen Partner, der zum einen flexibel sehr unterschiedliche Losgrößen drucken und bereitstellen kann, zum anderen aber auch erfahren ist bei der Entwicklung von speziellen Haftklebstoffen“, sagt Jürgen Wenning, Abteilungsleiter Fertigung Technische Teile bei LINHARDT.

Robuste Folienetiketten
Denn die Kerzolin-Behälter werden erst etikettiert, dann mit dem Dochtsystem konfektioniert und anschließend befüllt. Sollte in absoluten Ausnahmefällen beim Befüllen der Behälter außen mit einer geringen Menge des Öls benetzt werden, ist es wichtig, dass Haftkleber, Etikett und Druckbild resistent gegen Chemikalien sind. Zum Einsatz kommen daher HERMA Etiketten, die sich besonders durch ihre chemische Beständigkeit auszeichnen. Kombiniert wird diese Folie mit einem HERMA Haftklebstoff, der sich durch sein aggressives Klebeverhalten besonders für kritische Oberflächen eignet – er kommt u. a. bei der Beklebung von kleineren Kunststoffgefäßen, Metallgebinden und Chemie-Fässern zum Einsatz. Bei HERMA werden die Etiketten in unterschiedlichen Losgrößen digital gedruckt, und mit einem Kamerasystem geprüft.

Präzise Rundumetikettierung
Für das Aufbringen der Etiketten kommt ebenfalls eine HERMA Lösung zum Einsatz: eine Rundum-Etikettiermaschine des Typs 152C. Dabei müssen fünf Behältergrößen berücksichtigt werden – das Spektrum der Etiketten reicht von 55 mm x 180 mm bis 100 mm x 133 mm (H x B). Es handelt sich um Rundum-Etiketten mit einem 3-4 mm breiten Spalt. Dieser ist produktionstechnisch bedingt – die Etiketten werden nicht überlappend angebracht. Durch den Einsatz eines Rollenprismas entsteht kein Spiralversatz, was zu einer perfekten Etikettierung führt. „Gerade bei anspruchsvolleren Aufgaben, wie zum Beispiel bei Kerzolin, zahlt es sich aus, wenn man Haftmaterial, Etiketten und Etikettieranlage sehr genau aufeinander abstimmen kann“, betont Jürgen Keller, Vertriebsleiter Etiketten bei HERMA. Und Jürgen Wenning bestätigt: „Mit dieser Komplettlösung von HERMA läuft die Produktion glatt und problemlos. So soll es sein.“

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